Willkommen!

Liebe Gar­ten­freunde, Nach­barn und Gäste!

Herz­lich Will­kom­men auf mei­nem Gar­ten­blog!

Du fin­dest hier alles, was mich am Thema Klein­garten inter­es­siert: Erfah­rungs­be­richte, Garten­tipps, Infor­ma­tionen und Neuig­keiten aus mei­nem Ver­ein, dem Klein­gar­ten­ver­ein Lin­den­hain e.V. in Berlin-Schöneberg.

Bei dei­nem „vir­tu­el­len“ Spa­zier­gang wün­sche ich dir viel Spaß!

Beste Grüße aus Ber­lin!

… fängt gar nicht so gut an!

Laubeneinbrüche

Das Jahr 2016 beginnt mit einer schlech­ten Nach­richt: am 25. Januar erfuhr ich von einem Mit­glied unse­res Vereins-Vorstandes, dass seit Sep­tem­ber 2015 in über 170 Lau­ben im Süd­ge­lände ein­ge­bro­chen wurde! Damit sind rund 6% aller Päch­ter des knapp 2.700 Par­zel­len umfas­sen­den Süd­ge­län­des betrof­fen – und der Win­ter ist noch vor­bei! Höre ich etwas von den Vor­stän­den? Man fühlt sich im Stich gelas­sen…

Lindenhain im Winter

Winter in Lindenhain

Ja, ja! Auch wenn der Win­ter noch ein paar Wochen ent­fernt ist, mahnt der kleine Hin­weis­zet­tel in unse­ren Schau­käs­ten, dass mit dem Was­ser­ab­stel­len die Gar­ten­sai­son vor­bei ist. Wie du dei­nen Gar­ten win­ter­fest machen kannst, beschreibe ich hier und was wir tun kön­nen um Ein­bre­cher von unse­ren Lau­ben fern­zu­hal­ten, habe ich hier auf­ge­führt.

Hurra – die Quitten kommen!

Cydonia oblonga aus Köhlers Medizinal-Pflanzen

Fast alles ist geern­tet und der Herbst ist da! Jetzt schlägt in unse­ren Gär­ten die Stunde der Quit­ten: sie kön­nen nun – je nach Sorte – geern­tet wer­den. Reife Quit­ten erkennst du daran, dass sich die Früchte von grün nach gelb ver­färbt haben. Bei eini­gen Sor­ten ist dann auch der Flaum auf den Früch­ten ver­schwun­den. Auf der fol­gen­den Seite habe ich viele nütz­li­che Infor­ma­tio­nen über Quit­ten zusam­men­ge­stellt. Falls du keine Ideen mehr hast, was du mit Quit­ten außer dem „obli­ga­to­ri­schen“ Quit­ten­ge­lee noch machen kannst, habe ich auch einige Rezep­t­ideen.

Neophyten im Kleingarten: „Wir sind die Neuen“

Impatiens glandulifera

Soge­nannte „inva­sive Neo­phy­ten“ gel­ten heute welt­weit als große Bedro­hung der bio­lo­gi­schen Viel­falt. Indi­sches Spring­kraut sich­tet man auch in Lin­den­hain und Ambro­sia wurde schon im Hans-Baluschek-Park gese­hen. Auf die­ser Seite fin­dest du Infor­ma­tio­nen zu die­sen „Neu-Pflanzen“.

Vielfalt fördern, Sammlungen erhalten

Pflanzenvielfalt fördern

Die Deut­sche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. hat mit dem „Netz­werk Pflan­zen­samm­lun­gen“ ein span­nen­des Pro­jekt ins Leben geru­fen. Auf der gleich­na­mi­gen Internet-Plattform wer­den pri­vate Pflan­zen­samm­lun­gen ver­netzt und Initia­ti­ven für den Schutz der Arten- und Sor­ten­viel­falt geför­dert. Aus­tausch und Ver­an­stal­tun­gen sol­len dabei hel­fen, die zahl­reich vor­han­de­nen Samm­lun­gen einem grö­ße­ren Kreis bekannt zu machen, um sie damit auch für künf­tige Gene­ra­tio­nen zu bewah­ren. Jeder Inter­es­sierte kann mit­ma­chen, sei es durch Anmel­dung sei­ner Samm­lung oder durch (Teil-)Übernahme einer Kol­lek­tion. Gibt es viel­leicht erste Pflan­zen­samm­lun­gen in unse­rer Kolo­nie? Ich laufe da immer an einer Iris-barbata-Kollektion vor­bei, die zur Blü­te­zeit eine echte Attrak­tion ist… Hallo, André!? http://www.netzwerkpflanzensammlungen.de/  

Kräuselkrankheit

Pfirsiche

Ob du es glaubst oder nicht: Jetzt ist die ideale Zeit, um dei­nen Pfir­sich­baum vor der Kräu­sel­krank­heit zu schüt­zen! Die Kräu­sel­krankheit ist die Pilz­er­krankung im Gar­ten mit der frü­hes­ten Infek­tion im Jahr und die Infek­tion erfolgt, sobald die Knos­pen schwel­len. Des­halb ist die erste Behand­lung – je nach Wit­te­rung – bereits ab Ende Januar zu emp­feh­len. Die Kräu­sel­krankheit ist eine durch den Pilz Taphrina deform­ans verur­sachte Pflan­zen­krankheit, die Pfir­sich­bäume und Nekta­ri­nen­bäume befällt. Er befällt neben dem Pfir­sich auch Apri­kosen. Wel­che ver­schie­de­nen Ansätze und Mög­lich­kei­ten zur Bekämp­fung es gibt, erfährst du auf die­ser Seite.

Herbstlaub

Herbstlaub

Der Herbst ist die Jah­res­zeit, in der die grösste Menge an Grün­ab­fäl­len in unse­ren Gär­ten anfällt. Dabei macht das Laub ein beträcht­li­ches Volu­men aus. Die meis­ten keh­ren das Laub zusam­men und fül­len es in die kos­ten­pflich­ti­gen Laub­sä­cke der BSR. Hilf­rei­che Men­schen in mei­nem Ver­ein über­neh­men dann gern die Ent­sor­gung der Laub­sä­cke gegen gerin­ges Ent­gelt. Wel­che ver­nünf­ti­gen Alter­na­ti­ven es dazu gibt, kannst du hier nach­le­sen!

Unsterblich? Iris „Immortality“ im Herbst

Iris Immortality

Wenn der Som­mer mit sei­nem üppi­gen Grün lang­sam zu Ende geht und der Son­nen­un­ter­gang schon die Far­ben des Herbst trägt, erwar­tet man in sei­nem Gar­ten Astern, Dah­lien  und Chry­san­the­men als Leit­pflan­zen. Aber Schwert­li­lien? Wie kann es sein, dass sich diese typi­schen Früh­lings­blü­her jetzt zu uner­war­te­ter Blüte ent­schlos­sen haben?

Hallo April, du hattest dieses Jahr schon deine Zeit!

sonne-und-regen

Es ist Som­mer! Nass und kühl, aber Som­mer. Stän­dig ist alles nass, gele­gent­lich mal einige rich­tig warme Momente – da explo­die­ren alle Pflan­zen rund­herum. Alle Pflan­zen, beson­ders die „unge­lieb­ten Wild­kräu­ter“. Auch Schne­cken füh­len sich jetzt beson­ders wohl! Seit Tagen muss ich den Rasen mähen! Irgend­wann ist er so hoch, dass es egal ist, ob er nass ist oder nicht. Wer bei feuch­ter Wet­ter­lage Gar­ten­ar­beit machen will, sollte sich ans Unkraut machen.